Archäologische Untersuchungen in der Katharinenkirche ?

Die Katharinenkirche hat ihre Gestalt im Laufe der Jahrhunderte mehrfach geändert. Im Zuge der Vorbereitung der Restaurierung des Gotteshauses wurde die Bausubstanz vom Ingenieurbüro Barthel & Maus gründlich untersucht. Daraus resultieren die detaillierten Zeichnungen unter der Rubrik "Baugeschichte". Überall dort, wo keine Mauern mehr stehen, lassen sich natürlich keine Angaben mehr machen. Insbesondere die Zeichnungen zum Apsisbereich der romanischen Kirche sind deshalb nur spekulativ.

Für genaue Aussagen müssten archäologische Untersuchungen durchführt werden.Die einmalige Gelegenheit dazu bietet sich im Rahmen der Sanierung, da die Bodenflächen dann zumindest für eine kurze Zeit zugänglich sein werden.

Im Vorfeld wurden verschiedene Methoden zur archäologischen Untersuchung diskutiert.

Professor Fassbinder, einer der größten Experten auf diesem Gebiet, schlug vor, den Untergrund mit der sogenannten Georadar-Methode (Bodenradar) zu untersuchen.

Inzwischen liegen Angebote für eine Untersuchung vor, das günstigste bei knapp 1700 €. Bei der letzten Hauptversammlung des Fördervereins am 16.10.2017 wurde mit großer Mehrheit beschlossen, die Georadaruntersuchungen durchführen zu lassen. Dazu muss in Absprache mit der Bauleitung noch ein geeignetes Zeitfenster gefunden werden.

Einzelheiten zum Verfahren finden Sie in den nachfolgenden Folien, die aus dem Vortrag bei der letzten Versammlung stammen: